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Ein Studienaufenthalt im Ausland ist bei Stellenausschreibungen beinahe ein Muß im Lebenslauf. In Europa werden außerdem die Studienabschlüsse vereinheitlicht, nicht jedoch die Studienbedingungen Während in der Bundesrepublik Studiengebühren (noch) verboten sind und die Hochschulen auf einem ähnlichen, guten Niveau ausbilden, verfügt Großbritannien über mit hohen Studiengebühren alimentierte Universitäten. Diese differenzieren sich wiederum nach Top-Unis und nachrangigen Einrichtungen. Von idealen Studienbedingungen ist die Situation in Mittel- und Osteuropa weit entfernt. Nun sollen aber alle Hochschulen miteinander in Konkurrenz treten. Das Seminar wird versuchen, für die Analyse der gegenwärtigen Hochschulpolitik in Europa folgende Fragen zu beantworten: Wie sehen die Studienbedingungen in anderen (neuen) EU-Mitgliedsstaaten aus? Welche Auswirkungen hatte die Einführung von Studiengebühren? Welche Alternativen gibt es? Wie kann ein Studium mit möglichst geringen sozialen Zugangsbarrieren gesellschaftlich wieder durchgesetzt werden?
Ablaufplan Freitag:
18.00 Uhr Ankunft, Empfang, 19.00 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Referat und Diskussion: Sylvia Ehl: Elitendebatte und Evaluierung. Die deutsche „Reformlandschaft“.
21.30 Uhr Referat und Diskussion: Heike Werner: Sächsische Schul- und Hochschulpolitik (bis 22.00 Uhr)
Samstag
9.00 Uhr Frühstück 10.00 Uhr Referat und Diskussion: René Lenz: Hochschulpolitik in Großbritannien vor und unter New Labour
11.00 Uhr Referat und Diskussion: Stanislav Holubec: Tschechien: Bildungspolitik in einem Transformationsland
12.30 Uhr Mittag
14.30 Uhr Referat und Diskussion: Dr. Andreas Keller: Der Bologna- Prozeß und die Europäisierung der Hochschulsysteme
16.00 Kaffee 17.00 Uhr Zwischenfazit
18.00 Uhr Abendbrot
19.00 Uhr Workshop1 20.30 Uhr Workshop 2 (bis 22.00 Uhr)
Sonntag
9.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Präsentation Workshop 1
11.00 Uhr Präsentation Workshop 2
12.00 Uhr abschließende Diskussion und Fazit
13.00 Uhr Mittag
14.00 Uhr Abreise
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